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1. – 3. 08.2019

 "Psychosis" bietet ein unglaubliches Hörerlebnis



Artist: Sober Truth
Genre: Progressive Groove Metal
VÖ: 23.02.2019
Label: Eigenproduktion (Taktart Records)
Geschrieben von Bibi
Ausgabe April 2019

 

 

 


Bereits seit 12 Jahren existiert die Band, und mit Ihrem neuesten und fünften Album befinden sich 11 unglaubliche Songs. Einem besonderen Genre kann man die Männer aber auch nach 12 Jahren Bandgeschichte nicht zuordnen. Sie machen Ihr Ding, und wenn es eben mal anders klingt, dann ist das eben so. Eine eigenständige Band also, die Ihren eigenen Kopf hat, und sich nicht vorschreiben lässt, was sie zu spielen und zu produzieren hat.

 

Der Opener „Solitude“ hat es hier schon faustdick hinter den Ohren, mit ordentlichen Riff-Gewittern und der rotzigen Stimme von Gitarrist und Sänger Torsten Schramm zeigen die Jungs vom ersten Ton an, wo der Hase lang läuft. Ein sehr geiler Auftakt.

 


Wie oben schon erwähnt, kann man Sober Truth in keine Schublade stecken, und so erkennt der geneigte Hörer neben den Thrash-Sounds auch Death, Black und eine kleine Prise Gothic in den Stücken, einmal wohldosiert, das andere Mal etwas kräftiger gewürzt.

 

Textlich haben sie die Männer eine schwere Last aufgebürdet, den in den Stücken geht es um die Psyche, um Trauer, Einsamkeit und Zweifel, und dieses Feeling bringen die Siegburger unglaublich gut rüber. Doch auch Hoffnung geben uns die Musiker in Ihrem aktuellen Album mit auf den Weg. Und sind Hoffnung und Zuversicht nicht das wichtigste in den schweren Stunden?

 

Musikalisch durchbrechen die Männer so einige Grenzen, es wird experimentiert, ausgelotet, und genau das ist es was den Charme dieses Albums ausmacht. Sie sind nicht wie die anderen, sondern eine verdammt gute, faszinierende und vor allem eigenständige Band, die zu dem steht, was sie macht!

 

Faszinierend ist aber nicht nur die Band, sondern auch das Album von Anfang bis Ende. Gerade durch diese klassischen Stilbrüche, die die Band so gut draufhat, und die verschiedenen Gangarten, die daraus resultieren, bietet "Psychosis" ein unglaubliches Hörerlebnis, und holt mich vom Anfang bis zum Ende ab. Und das schaffen nicht viele!

 

"Psychosis" ist eine verdammt gute Scheibe, die man einfach gehört haben sollte. Und ich kann beim besten Willen keine besonderen „Highlights“ ausmachen, weil jeder Song für sich selbst ein „Highlight“ ist, eben jeder auf seine eigene Art.

 

Holt Euch das Album!

 

 

 

 

 

 

 

 

Tracklist:
01. Solitude (04:03)
02. Akardos (04:12)
03. Dark Valley (04:14)
04. Ode To Reality (01:06)
05. Riven (05:11)
06. Horizon (04:48)
07. Utopia (04:05)
08. Sober (ReArranged) (03.22)
09. Dying Dreams (01:22)
10. Psychosis (06:24)
11. Collapse Unplugged (04:27)

 

LINE-UP:
Torsten Schramm - Vocals & Guitar
Aaron Vogelsberg - Guitar
Jules RoCkwell - Bass
Sam Baw – Drums

 

 

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