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Mit Anthrax / Eisbrecher / Cradle Of Filth und vielen mehr ...
1. – 3. 08.2019

 (Credit: VD Pictures)


Redakteur: Roman Golub

 

 


Kissin' Black sind g. mastrogiacomo, a. dormann und. dr. spiga. In einem Interview bekam ich Antworten zu ihrem aktuellen Album „Dresscode: black“ und weiteren interessanten Themen.

 


Wieviel Spaß habt ihr mit eurer Musik und mit Kissin' Black?


Wir haben sehr viel Spass mit unserer Musik, den Leuten und auch untereinander. Es ist toll mit guten Freunden zu spielen. Zudem bereitet uns Deutschland besonders viel Freude.

 

 

 


Welche Bedeutung hat euer Bandname?


Kissin´ Black bedeutet dem Unbekannten entgegenlaufen. So als, ob man pures Schwarz küssen würde. Ängste ablegen, Konventionen brechen und sich frei fühlen.

 

 

 


Wie kam es dazu, dass ihr Support-Act von Stahlmann bei der April 2019-Tour wurdet?


Wir wurden ihnen vorgeschlagen und so kam der Kontakt zustande. Im Grunde ganz unspektakulär. Wir fanden es interessant und haben zugesagt.

 

 

 

(Credit: VD Pictures)

 

 


Was für einen Unterschied macht es vom Publikum her, ob ihr in Deutschland oder in der Schweiz spielt?


Deutschland ist offener, lauter und bietet viel Enthusiasmus. Die Schweiz ist da eher zurückhaltend, was Dark Rock betrifft.

 

 

 


Wie ist euer Album „Dresscode: Black“ entstanden? Über welchen Zeitraum wart ihr mit der Produktion des Longplayers beschäftigt?


Den Begriff Dresscode: Black habe ich so jahrelang auf Partyflyern gelesen; darum auch mit Doppelpunkt geschrieben. Von Anfang an war der Albumtitel klar. Danach ging die Arbeit mit dieser Grundidee los. Insgesamt wurde das Album über einen Zeitraum von drei Jahren fertiggestellt.

 

 

 


Wie geht ihr beim Songwriting vor? In welchen Stimmungen entstehen eure Tracks? Wieviel an persönlichen Erlebnissen fließen in die Songs?


Am Anfang steht immer mein Text und eine musikalische Grobidee. Es sind ausschliesslich eigene Erlebnisse oder Geschichten von Menschen, die mir nahe stehen und mich in irgend einer Weise emotional stark berühren. Daraus entsteht dann die gesamte Musik; das kann in jeder Stimmung geschehen. Wichtig ist, dass wir uns Zeit lassen. Die Idee eines Liedes muss reifen und mich über einen längeren Zeitraum überzeugen.

 

 

 

(Credit: VD Pictures)

 

 


Wie ist euer Lied „Dresscode: black“ entstanden? Welche Gedanken und Erfahrungen stehen dahinter?


Man weiß oft nicht, wohin die Reise geht, doch man weiß ganz genau, woher man kommt. Zurück zu den Wurzeln, zurück in schwarz.

 

 

 


Im Titelsongs eures neuen Albums heißt es: „Only god knows that I' m going … black black“. Ich frage deswegen mal: Wie religiös oder gläubig seid ihr?


Bin eher ein spiritueller Mensch als gläubig. Ich glaube an das Leben und an Musik! Als Süditaliener musste ich genügend einschlägige Erfahrungen mit dem Glauben machen. Oft ungewollt. Wahrscheinlich etwas zu oft. „Only god knows…“ ist im Kontext des Songs eine Aussage über die Abschwörung der heutigen Werte in unserer Gesellschaft. Der Moment, wenn man am Scheideweg steht und sich der anderen Seite hingibt.

 

 

 


„Dresscode: Black hat meiner Meinung nach zwei Hauptthemen: Emotionen in mehreren Facetten und die Farbe Schwarz, die vieles symbolisieren kann. Welcher Gedanke steht hinter dem Album? Ist es eher ein Konzeptalbum oder habt ihr persönliche Erfahrungen angesammelt und sie dann in die Songs fließen lassen? Welche Bedeutung hat für euch die Farbe Schwarz?


Deine Interpretation ist richtig. Für mich ist die Hauptbedeutung „zurück zu den eigenen Wurzeln“ mit vielen Erfahrungen und Erlebnissen der letzten Jahre. Es verfolgt darum kein eindeutiges Konzept, eher einen schwarzen Faden, der eben genau von allen möglichen Facetten der Farbe schwarz inspiriert ist. Schwarz ist etwas Positives, auch in freudigen und glücklichen Momenten.

 

 

 


Eine hypothetische Frage habe ich auch an euch: Was würdet ihr machen, wenn die ganze Welt schwarz wäre? Wenn ihr es dann könntet, würdet ihr dann der Welt ein bißchen Farbe geben?


Das ist jetzt wohl eine der interessantesten Fragen, die mir je in einem Interview gestellt wurde. Danke dafür. Wir würden die Ruhe der Dunkelheit vollends geniessen! Allerdings ist diese nur so schön, weil es dazu Licht braucht. Ich würde der Welt keine Farbe geben, denn für mich ist schwarz etwas sehr Buntes. Es kommt lediglich auf den Blickwinkel an.

 

 

 

 

(Credit: VD Pictures)

 

 


Welche Bedeutung haben die zwei gespiegelten s-Buchstaben für euch, die ihr mehrfach verwendet habt? Was habt ihr euch dabei gedacht?

 

Es handelt sich um ein sogenanntes Spinonym. Einzelne Buchstaben werden gedreht, bleiben jedoch weiterhin lesbar. Etwas Visuelles, das zum Umdenken animieren soll. Es kann verschiedene Interpretationen eröffnen, sozusagen verschiedene Lesarten mit den unterschiedlichsten Aussagen.

 

 

 


Wollt ihr zum Schluß noch etwas sagen?


Dress to impress Germany! See you

 

 

 

 

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