EISBRECHER - Jahresabschlusskonzert
am 16.12. 2017 in der Turbinenhalle / Oberhausen!
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25 Jahre Bandgeschichte schreiben End Of Green mittlerweile, und pünktlich zum Jubiläum gab es ein neues Album. Schon beim letzten Album war klar, die Rocker entfernen sich langsam aber sicher ein wenig von Ihrem Dark-Rock / Gothic Stil und es wird zunehmend melancholischer. Mit "Void Estate" geht die Band diesen Weg weiter, und es ist ein verdammt guter Weg.

 

 

 

Beantwortet von Sad Sir, Gitarre (der mit Dreadlocks und Bart)

 

 

 

 

 

 

Hallo Jungs, erst einmal lieben Dank, dass Ihr mir einige Fragen beantwortet. Wie geht es Euch?

Super und allen Ernstes: Wir können kaum klagen. Ist ja auch mal was Wert (lacht). Wir kommen gerade Summer Breeze zurück. Das war sehr bewegend heuer.

 

 

„Void Estate" erschien am 18.8.2017. Was erwartet den Hörer auf der neuen Scheibe?

End Of Green! Im Ernst. Ich glaube, VOID ESTATE ist unsere bisher gewagteste Platte. Wir haben uns irgendwie treiben lassen, beziehungsweise selbst getrieben und uns nach all den Jahren dann doch auch selbst überrascht (lacht). Auch das deute ich als gutes Zeichen, nach 25 Jahren.

 

 

25 Jahre End of Green. Was würdet Ihr sagen, inwieweit habt Ihr Euch weiterentwickelt?

Ich denke, wir haben eine recht natürlich Entwicklung hinter uns. Nicht ist bei uns je über Nacht passiert, das ging alles seinen ruhigen Gang. Auch musikalisch. Mir erscheint das immer etwas merkwürdig, wenn man verlangt, wir sollten doch bitte mal wieder wie auf Songs For A Dying World oder so klingen. Ich glaube, das wäre im Leben nicht möglich. Unsere Platten waren zu jeder Zeit so eine Art Statusmeldung, wo wir gerade standen oder, äh, (lacht) …manchmal auch torkelten. Das unterscheidet sich VOID ESTATE kaum von THE PAINSTREAM oder DEAD END DREAMING. Ich glaube wir sind über die Jahre lediglich etwas lockerer geworden, was die Frage angeht „Können wir das machen?“. Ja, wir können. Ganz doof gesagt: das ist ja irgendwie auch unsere Band. Das wäre ja nochmal schöner, wenn wir uns da selbst die Hände festbinden. 

 

 

 

 

 

 

 

Euer neuestes Werk beinhaltet so einige Kracher, doch welcher Song bewegt Euch emotional am meisten?

„Like A Stranger“ und „Mollodrome“ gehen mir persönlich ziemlich ans Herz, eventuell sogar aus ganz anderen Gründen, als dass dies beim Rest von uns der Fall wäre. Neulich schreib einer, die Lieder wären in einer Blutlinie zu Stücken wie „I Hate“ … und ich glaube, da ist durchaus was dran. Auch wenn sie komplett anders klingen. Die Stimmung im Bauch ist ähnlich schmerzhaft.

 

 

 

Gibt es einen Song auf dem neuen Album, der Euch so richtig viel Nerven gekostet hat?

Nee, eigentlich nicht. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die uns aufhalten. Kleine Fitzelchen, die außer uns wahrscheinlich niemandem auffallen würden. Aber auch daran gewöhnt man sich mit der Zeit. Grobe Erkenntnis: Wenn es zu viel Nerven kostet, dann ist die Idee höchstwahrscheinlich noch nicht ausgereift genug…. Oder (lacht) … vollkommener Quatsch. 

 

 

 

Ich persönlich habe Probleme, Euch in eine musikalische Schublade zu stecken, kann man das überhaupt? Ihr seid ja doch sehr vielfältig.

Ich freue mich immer, wenn ich eine grobe Schublade geöffnet bekomme, wenn ich mich selbst für eine Band interessiere. Mir reicht da auch wirklich eine ganz vage Marschroute. Was uns angeht, kann ich mittlerweile mit so vielen Beschreibungen jonglieren, dass das eh nie genau passen wird. Ich sag ja immer „Schlechtwettermusik“. Mittlerweile kann ich aber auch ganz gut mit „Dark Rock“ oder so etwas in der Art umgehen. Ich sehe uns immer irgendwo in der Ecke zwischen Metal, Postpunk, Goth und Rock - falls es die überhaupt gibt.

 

 

 

 

 

 

 

Könnt Ihr euch noch an Euer allererstes Konzert als End of Green erinnern? Erzählt mal ein bisschen, wie das damals war.

Da ich erst später zur Band kam, kann ich mich sehr gut an unser erstes gemeinsames Konzert erinnern: „Stuttgart brennt“ war das im LKA/Longhorn in Stuttgart. Ein Festival, dass ein Freund von uns damals veranstaltet hat: die Farmer Boys, Love Under Will, Out Of Independence waren damals noch mit dabei - Andreas Brenner hieß der Veranstalter. Er ist vor einigen Jahren leider gestorben. 

 

 

 

 

Wenn Ihr im Musikministerium sitzen würdet, welches Gesetz würdet Ihr als erstes verabschieden?

Oh, einen gegen groben, albernen Quatsch würde schon ausreichen. Zumindest für den Anfang (lacht) … man muss schließlich aufpassen, dass man sich in derartigen Machtpositionen nicht zu sehr von den eigenen Interessen leiten lässt. Lobbyisten gibt’s schon viel zu viele.

 

 

 

Ich danke Euch für das Interview, die letzten Worten gehören natürlich Euch.

Wir danken. Für das Interesse, all die Jahre und alles was hoffentlich noch kommen mag - und guttut

 

 

 

 

 

 

 

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