Festivals
Festivals
Mit Anthrax / Eisbrecher / Cradle Of Filth und vielen mehr ...
1. – 3. 08.2019


Redakteur: Roman Golub

 

Schwarzschild sind Dino Serci und Peter Daams. In einem Interview gaben sie zu ihrer aktuellen EP Pulsar und anderen Fragen Auskunft.

 

 


Was fasziniert euch an Pulsaren? Welche Beziehung habt ihr zur Astrophysik?

 

Astrophysik hat uns beide (Peter und mich) schon immer gefesselt...als SyFy-Fans beschäftigt und begeistert uns einfach das "Wie" und "Woher" des Universums. Und Pulsare haben eben diese faszinierende Eigenschaft durch ihre schnelle Rotation und das starke Magnetfeld wie ein kosmischer Leuchtturm zu wirken...dies ist eine Eigenschaft, die sich auch super als Metapher für ein Leuchtfeuer benutzen lässt.

 

 


Welche Bedeutung hat euer Bandname?

 

Schwarzschild ist der Name eines bekannten Physikers (Karl Schwarzschild) der unter anderem Theorien und Modelle zu kosmischen schwarzen Löchern postuliert hat (Schwarzschild-Radius). Das kam unserer Liebe zur Astrophysik natürlich entgegen...sodass wir uns auch so genannt haben.

 

 

 

Wie seid ihr zur Entscheidung gekommen, eine EP zu veröffentlichen? Plant ihr in nächster Zeit ein Album herauszubringen?

 

Die EP ist entstanden, da wir uns im Jahr 2018 umorientieren mussten (Management, Booking, etc.) und daher nicht mehr die Möglichkeit hatten ein ganzes Album auf die Beine zu stellen. Aber es gibt bereits Pläne für das nächste richtige Album...allerdings nicht mehr für 2019.

 

 

 

 

 

 

 

 


Wie geht ihr beim Songwriting vor? Wie fügt ihr Text und Musik zusammen? Habt ihr da eine gewisse Vorgehensweise? Gibt es bestimmte Situationen, in denen ihr die Inspiration fürs Schreiben bekommt?

 


Grobe Struktur ist ich (Dino) schreibe immer die Texte und Gesangsmelodien und Peter produziert die Songs...allerdings komponieren wir beide und so kann ein Song aus verschiedenen Quellen stammen. Die Inspiration ist mal ein persönliches Erlebnis, ein Gefühl oder ein Thema was einen beschäftigt...mal gibt es erst den Text (oder nur ein paar Zeilen als Starter) zuerst oder mal die Musik...also alles sehr flexibel und dynamisch.

 

 

 


Auf eurer aktuellen EP ist viel von verschiedenen Gefühlslagen die Rede. Wie persönlich sind eure Titel, wenn es um Emotionen geht?

 

In der Regel fließt immer sehr viel von einem selber in einen Text...besonders, wenn er Emotionen widerspiegeln soll. Deswegen kann man das nicht trennen, als wenn jemand sich eine Geschichte ausgedacht hat, die nicht der Realität entspreche.

 

 

 


Wie verlief bei Pulsar die Zusammenarbeit bei der Produktion mit Lydon Bronx?

 

Sehr gut...wir sind sehr zufrieden mit seiner Arbeit und dem Ergebnis...Lydon hat unserem Sound eine neue Facette gegeben. Wir denken und hoffen, dass wir noch weiter erfolgreich kooperieren werden.

 

 

 


Wie ist es zur Zusammenarbeit mit Manja Kaletka von X-O Planet beim Song „Unsterblich“ gekommen?

 

Seit X-O-Planet einen Remix für unseren Song "Bis zum Ende der Zeit" gemacht hatten, stand schon der Gedanke im Raum...und da wir uns mit Manja und Goderic sehr gut verstehen und die Chemie zwischen uns auch stimmt, war es nur eine Frage der Zeit, bis wir einen Song zusammen machen. Und wir lieben das Ergebnis!

 

 

 

 

 

 

 

 


„Schlaflos“ beginnt mit einem kurzen Glockenspiel? Was habt ihr euch dabei gedacht, diesem ruhigeren Beginn ein darauffolgendes steigendes Tempo entgegenzusetzen?

 

Der Song soll ja auch die Verzweiflung widergeben, wenn man versucht zu schlafen, aber die Gedanken einen nicht lassen...deswegen spielt der ganze Song mit Gegensätzen, wie zum Beispiel sehr melodischem Gesang in der Bridge und harten Vocals im Refrain. Genau das sollte auch der Kontrast zu dem harmonischen Schlaflied im Intro sein und den dann folgenden schnellen und harten Bässen.

 

 

 


Im Song „Im Spiegel“ ist in einer kurzen Sequenz vom „kalten Krieg“ die Rede. Wie passt das mit dem ganzen Song zusammen? Wie politisch oder unpolitisch ist dieser Titel?

 

Bei dem kalten Krieg geht es nicht um einen politischen sondern um einen emotionalen Krieg. Zwischen Menschen oder mit sich selbst. Der Song handelt ja von Selbstreflexion und seine Handlungen zu hinterfragen. Und darauf bezieht sich das Zitat. Also nichts politisches!

 

 

 


„Seven“ handelt von Sünden. Für wie religiös haltet ihr den Song?

 

"Seven" ist eine Kritik an alle organisierten und instituierten Religionen, die mit teilweise antiquierten oder lebensfremden Regeln versuchen das Leben der Menschen zu lenken. Also eher ein Anti-Religöser Song!

 

 

 

 

 

 

 

 


Wie habt ihr die Release-Party zu Pulsar in Oberhausen erlebt?

 

War ein fantastisches Erlebnis! Sowohl die Stimmung war super, als auch die neuen Songs sind Mega aufgenommen worden. Mehr hätten wir uns nicht wünschen können!

 

 

 

Was bedeutet es für euch Songs zum ersten Mal aufzuführen im Vergleich zu darauffolgenden Konzerten?

Nervösität, Neugierde, Unsicherheit...Alles Gefühle, die beim ersten Mal noch am stärksten Vertreten sind...danach bekommt man ja immer mehr ein Gefühl dafür, wie das Publikum auf einen Song reagiert. Und darauf basierend wird dann auch immer die Setliste angepasst um einen Spannungsbogen und eine Dramaturgie zu entwickeln.

 

 

 


Wollt ihr zum Schluß noch etwas sagen?

 

Wir sind super Dankbar für die Unterstützung unserer Fans und freuen uns schon auf das nächste Live-Konzert...Wir denken, wir haben gerade erst begonnen unser Potential zu entfalten...und wir glauben, dass werden die kommenden Jahre auch zeigen. Also bleibt uns treu! ;-)

 

 

 

Danke für das Interview.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Joomla templates by a4joomla