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„Ich bin Husker. Clayton Husker. Meines Zeichens Schriftsteller und Autor der größten deutschen Z-Romanserie: T93 (16 Bände). Zur Zeit schreibe ich an der Folgeserie NEPHILIM (9 Bände). Später wird es noch Spinoffs in Einzelbänden geben.“

 

 

Bereits seit 1996 ist Clyton als Autor tätig, doch wie hat alles angefangen?

„Ich lese seit meiner Kindheit. Viel. Das lehrte mich, den Wert von Büchern zu erkennen. Bücher malen den Menschen Wort-Bilder in die Köpfe, die sie dann in ihrer Fantasie bewegen (Kopfkino). 1993 hatte ich einen Traum, eine total skurrile SciFi-Geschichte. Der Traum kam jede Nacht, wieder und wieder. Ich konnte ihn sogar wie einen Film vor- und zurückspulen. Ich erlebte die Story wie in einer VR, drei Jahre lang, jede Nacht. Dann habe ich die Geschichte aufgeschrieben, und als ich fertig war, blieb der Traum aus. Da war plötzlich Raum für Neues in meinem Kopf. An diesem Tag wusste ich, dass ich Schriftsteller bin. Aber wie es im Leben so ist, kamen einige Dinge dazwischen (Dinge wie Arbeit, Kinder u.v.m.). 2013 verkaufte ich mein kleines Gastrounternehmen und beschloss, mich vollends der Schreiberei zu widmen. Das war eine gute Entscheidung.“

 

 

In den Büchern von Clayton Husker geht es grob umschrieben um Mord und Totschlag. „Die T93 Story beschreibt den Ausbruch einer Zombieseuche mit anschließender totaler Apokalypse. Die Welt wird von riesigen Horden Untoter bedroht, die für wandelnde Leichen eine erstaunliche Agilität an den Tag legen. Das Militär hat es nicht leicht mit den Burschen und auch die Gruppe Menschen, um die es in der Story geht, hat es schwer. Genaugenommen ist T93 eine Geschichte der starken Frauen, denn (was anfänglich nicht auffällt) es sind immer die Frauen, die da die Kohlen aus dem Feuer holen. Es gibt auch ein paar Crossovers zum Mystik-Thriller-Genre und ich gehe auf die potenzielle Natur eines Z-Virus im Laufe der Story sehr detailliert ein. Es geht auch um das soziale Zusammenleben in der Krise, um zwischenmenschliche Beziehungen und Kommunikationsstrukturen.“

           

 

„Grundsätzlich ist es möglich, bei T93 auch mittendrin einzusteigen, aber wer das tut, verpasst die Szene mit dem Delfin (Insider!) - Nein, im Ernst: Die Vorgeschichte (Band 1) sollte man schon lesen und wer die Charaktere in ihrer Entwicklung kennenlernen will, sollte bei Band 2 weitermachen. Ich habe von vielen Lesern das Feedback bekommen, dass sie im Laufe der Story mit den Personen mitfiebern, scheint so, als ob es da recht interessant zugeht.“

 

 

 

 

 

 

Doch was fasziniert den jungen Mann an dem Mythos Zombies so sehr, dass er genau über dieses Thema schreibt?

„Das Geld. Nein, warte, falsche Antwort… nochmal … Eigentlich war es mein Verleger, der mich förmlich nötigte, eine Z-Story zu schreiben. Er wollte ein Zombiebuch haben. Das jedoch kam so gut bei den Lesern an, dass er mich bat, nur ja nicht mit dem Schreiben aufzuhören. Tja, und so blieb ich halt dabei. Besonders faszinierend finde ich eigentlich, die dystopische Situation der Überlebenden zu beschreiben. Was machen wir eigentlich, wenn uns unsere hübsche kleine Rundum-versorgt-Welt abhandenkommt? Da ich im zivilen Katastrophenschutz arbeite, lag diese Thematik natürlich nahe.“

 

 „Inspiration“ - „Muse“ …. Bullshit. Schriftstellerei in der Belletristik ist keine hochelitäre Kunst, sie ist grundsolides Handwerk. Gute Bücher entstehen nicht durch Inspiration, sondern durch stete, fleißige Arbeit. Eines meiner Vorbilder, was diese Arbeit angeht, ist der deutsche Schriftsteller Helmut Rellergerd (vielen bekannt als z.B. Jason Dark). Der Mann steht morgens auf, trinkt Kaffee und fängt an zu arbeiten, das macht er tagtäglich. Und ein, zwei Tage später hat er eines dieser John Sinclair Heftchen fertig. So funktioniert das. Alles andere ist Spielkram.“

 

Die Leser von Clyton erwarten Bücher, deren Geschichten selbst in ihrer abstrusen Entwicklung noch plausibel sind. „Ich verbringe mindestens so viel Zeit mit Recherche wie mit Schreiben. Viele Dinge, die ich in den Büchern präsentiere, habe ich persönlich ausprobiert, wenn es nötig ist, lasse ich mich von Fachleuten beraten. Ich versuche, mit allen 5 Sinnen zu schreiben und diese auch beim Leser anzusprechen. Das kann in Zombieromanen zuweilen ganz schön eklig werden und geht manchmal ans emotionale Eingemachte. Einige Leser berichten mir von sprunghaft gestiegenem Taschentuchverbrauch bei Schlüsselszenen. Andere wiederum nutzen T93 als Diäthilfe, sie lesen es vor dem Essen und gehen dann auf nüchternen Magen schlafen, weil ihnen der Appetit vergangen ist.“

 

Niemals aufgeben, ist auch der persönliche Slogan, den Husker auf das eigene tägliche Leben anwendet. „Genau! NEVER SURRENDER! Ich bin ein Mensch, der nach einer Willensethik lebt, in der Aufgeben eher nicht zum Repertoire gehört. Ich schließe das allerdings nicht kategorisch aus, der Slogan ist mehr als eine Art Parole zu verstehen.“

 

 

 

 

 

„Natürlich kommen meine Kenntnisse der apokalyptischen Lebensweise nicht von Ungefähr. Ich arbeite als Berater im Bereich Krisenmanagement und ziviler Katastrophenschutz (Guckstu: www.nok.sh) und als Ausbilder im Bereich Home Prepping für das Ausbildungszentrum für Überlebenstechniken (www.azü.de). Das führt dazu, dass die T93-Bücher in einigen Prepperforen als „Fachliteratur“ empfohlen werden, was ich wirklich schmeichelhaft finde.“

 

 

 

 

Warnung: Als Einschlafliteratur für U16 sind die Werke von Clayton Husker sicherlich nicht unbedingt geeignet.

 

 

Wer Clayton erreichen will, kann das am besten bei Facebook tun

Eine Übersicht zu den Büchern gibt es hier

 

 

Leseprobenlinks zu reinschnuppern findet man auf www.t-93.de (pdf)

 

 

 

 

 

 

 

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