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1. – 3. 08.2019

"Ein gutes Album"


Artist: American Grim
Genre: Electro Rock
VÖ: 01.11.2019
Label: eOne / SPV
Geschrieben von Bibi
Ausgabe November 2019

 

 

 

American Grim stehen gegen die, die unsere Unsicherheiten ausnutzen wollen und unseren von den sozialen Medien getriebenen Hunger nach Bestätigung anfeuern wollen. Das Trio aus New Jersey schreibt Hymnen für die, die sich unterdrückt fühlen, verlassen und enteignet. Sie setzen sich für Individualismus und die Freiheit sich kreativ auszudrücken ein. Wie Emma Goldmann einst schon sagte: "It's not my revolution if I can't dance to it." Oder wie in diesem Fall dazu Dinge einreißen kann. Musik ist dabei ihre Waffe. Die Bühne ihr Schlachtfeld.

 

Dazu nutzen sie die umfangreiche Geschichte des cineastischen Horrors und der dunklen Seite der Literatur kombiniert mit der unerbittlichen Energie aus traditionellem Hardcore, Post-Industrial Hooks und einer Briese unverschämten Nu-Metal. Fans von Slipknot, Korn, Rob Zombie und Marilyn Manson oder Hatebreed finden alle ein vertrautes Zuhause in der Musik von American Grim. (Quelle Oktober Promotion)

 

Den Hörer erwarte eine gute Portion Eletctro-Rock, der auf 13 starken Songs platziert ist. Mit „Ghost“ beginnt das Album der in New Jersey beheimateten Männer, und knallt schon mal ganz gut. Der eher etwas stupide Sound und die energische Stimme von Frontmann Ryan Grim passen perfekt zusammen und ergeben ein fantastisches Endergebnis.

 

“Nightmare” schlägt in dieselbe Kerbe, und kommt auch gut rüber. Hier stellt Ryan auch eindrucksvoll unter Beweis, das er über eine vielfältige Stimme verfügt, die er auch gekonnt einsetzt. „Tell Me” hingegen wechselt immer wieder vom Sprechgesang zu gesungenen Texten. Diesen Song muss man erst einmal ein wenig sacken lassen, und es ist definitiv keine Liebe auf den ersten Blick, sondern man braucht schon einige Durchläufe mehr, um dann aber festzustellen, das der Song eigentlich ziemlich geil ist. Sozusagen ein Ohrwurm mit Stolper-Effekt.

 

Bei „Living Terror” geht es wieder etwas mehr zur Sache, um dann beim nächsten Song wieder etwas abzubremsen. Aber dieser Wechsel ist nicht schlecht dossiert, und wenn ich persönlich dieses Auf und Ab nicht wirklich auf Alben mag, wirkt es hier absolut nicht störend, sondern es passt einfach.

 

Manchmal erinnert einen die harsche Stimme schon an andere bekannte Künstler, so mag man vielleicht bei dem einen oder anderen Stück schon mal an Skinny Puppy denken, aber es sei angemerkt, das die Musik von American Grim kein Abklatsch dessen ist. "Ultra Black" ist ein gutes Album, das so einige Anhänger finden sollte.

 

 

 

 

 

 

 

 


1. Ghost
2. Nightmare
3. Tell Me
4. Living Terror
5. Ultra Black
6. So Sick
7. Paralyzed
8. Asylum
9. Gods And Kings
10. Breathe
11. White Walls
12. Follow Me
13. Alone (Hate Me)

 


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