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1. – 3. 08.2019


Artist: Dun Ringill
Label: Argonauta Records
VÖ: 31.07.2020
Genre: Doom Rock, Dark Rock
Geschrieben von Bibi
Ausgabe August 2020

 

 

 


"Library of Death" ist das zweite Album der Schweden, und es verspricht aufregend zu werden. In sieben Songs schaffen Dun Ringill eine Atmosphäre von dunklen Wäldern und der Wildnis. Das Album wurde in einem Keller in Göteborg arrangiert, während die Texte auf den hohen und mächtigen Bergen Norwegens geschrieben wurden. Diese Kombination hört sich schon mal gut an, und man darf gespannt sein, was daraus geworden ist.

 

 

Eines kann man jedoch schon sagen, es ist noch einen Tick dunkler und düsterer geworden, als Ihr Debüt-Album. Dun Ringill tauchen mit diesem Album noch tiefer in die in Ihrer Heimat ansässige Volksmusik ein, und das steht dem Album unglaublich gut.

 

 

Eines sticht bei den Songs besonders heraus, und das ist die kraftvolle Stimme von Tomas Eriksson. Selbst bei den melancholischen Stücken ist die Stimme immer noch grandios, und die leichte Traurigkeit, die einem dabei überfällt, wird von der Darbietung der Songs wieder gut überbrückt, so das man einfach nur fasziniert von der Musik ist, und die Traurigkeit auf wundersame Weise ins Nichts verschwindet.

 


Schon der Opener „Raven s Tear” ist faszinierend schön mit seinem eingängigen Intro, und der einprägsamen Gesangsstimme, die mit Ihrer leichten Rauigkeit ein wunderbares Gänsehautfeeling verursacht. „Library of Death” beginnt um einiges aggressiver und hebt sich somit direkt von seinem Vorgänger ab, und dieses Wechselspiel lässt schon vermuten, das die 7 Songs auf dem Album abwechslungsreich sein werden. Und so ist auch „My Funeral Song” wieder aus einem ganz anderen Holz geschnitzt, aber nicht weniger genial, als die anderen Stücke.

 

 

Ganz großes Kino ist allerdings „Dance of the Necromancer” Dieser Song knallt einfach mit seinen ganzen kleinen musikalischen Spielereien, und der melancholischen Stimmlage von Sänger Tomas Eriksson. Grandios gemacht! Und dann gibt es noch „NBK0” einen Song, der nur so vor Hard Rock trieft, und das ist die Überraschung auf dem Album, denn damit hätte nun keinen gerechnet.

 


"Library Of Death" ist ein großartiges zweites Album der Schweden, und es verfügt über Nachhaltigkeit. Denn je öfters man das Album anhört, um so mehr stechen weitere musikalische Spielereien und Elemente dem Hörer ins Auge und ins Ohr. Klasse gemacht und empfehlenswert.

 

Hört mal rein!

 

 

 

 

 

 

 


Tracklist:

Raven s Tear
Library of Death
My Funeral Song
Dance of the Necromancer
Well of Desire
NBK0
Reverend of many faces

 


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