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Keine Verschnaufpause


Band: Twilight Force
Titel: Heroes Of Mighty Magic
Genre: Power Metal
Label: Nuclear Blast Records
VÖ: 26.08.2016
Geschrieben von midnight-ivy
Ausgabe November

 

 

Schweden ist die Wiege zahlreicher namhafter Metal-Bands. Und auch Twilight Force haben definitiv das Potenzial, sich in Zukunft hier mit einzureihen. Vor zwei Jahren machten sie mit ihrem Debütalbum „Tales of Ancient Prophecies“ auf sich aufmerksam und wurden schon bald von Nuclear Blast unter Vertrag genommen, wo Ende August nun ihr zweites Album, „Heroes of Mighty Magic“, erschienen ist. Ein wenig Unterstützung bekamen die sechs Musiker aus Falun diesmal auch von Joakim Brodén (Sabaton) und Fabio Lione (Rhapsody of Fire).

 

Was dabei unterm Strich herauskam, lässt mich allerdings ratloser zurück als je ein Album zuvor.
Einerseits möchte man die Band himmelhoch loben, denn jeder Song, für sich genommen, hat Power, Tempo, ist fantasievoll und perfekt. Wer Symphonic Metal mag, bekommt hier, was das Herz begehrt: Chöre, bombastische Orchestration, treibende Drums, eindringliche Vocals und fette Keyboards. Dazu eine Fantasy-Geschichte mit Drachen, Helden und Magie. Das Alles zudem noch technisch perfekt umgesetzt. Einfach genial!


Andererseits ist das Album als Gesamtwerk für mich eine Enttäuschung. Ein Uptempo-Song reiht sich fast nahtlos an den nächsten und lässt einem kaum eine Verschnaufpause. Nach einer Gesamtspielzeit von 70 Minuten klingt ein Stück nur noch wie das nächste und man bleibt erschöpft zurück. Ein gut arrangiertes Album braucht eben beides: Tempo und Ruhe.


Dass Twighlight Force die ruhigen Töne auch beherrschen, kann man aus einigen Passagen durchaus heraushören. Schade, dass sie das hier nicht öfter zum Einsatz bringen und dem Zuhörer einmal Zeit zum Träumen lassen. Dann würde auch der – im übrigen sehr gut – gesprochene „Epilogue“ nicht so völlig aus dem Rahmen fallen, dass er eher wie ein Fremdkörper in der Gesamtzusammenstellung wirkt.


FAZIT: Tolle Songs, perfekt umgesetzt, im Gesamtarrangement als Album aber noch verbesserungsfähig.

 

 

 

 

 

 

Anspieltipps:  Guardian of the Seas / There and Back Again

 

Tracklist:
1. Battle of Arcane Might 5:06
2. Powerwind 5:16
3. Guardian of the Seas 5:38
4. Flight of the Sapphire Dragon 5:40
5. There and Back Again 10:13
6. Riders of the Dawn 3:43
7. Keepers of Fate 5:37
8. Rise of a Hero 5:12
9. To the Stars 5:32
10. Heroes of Mighty Magic 9:55
11. Epilogue 6:39
12. Knights of Twilight's Might 1:45

 

 

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