EISBRECHER - Jahresabschlusskonzert
am 16.12. 2017 in der Turbinenhalle / Oberhausen!
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"Gute Scheibe ..."


Artist: Inner Axis
Genre: Metal
Label: Fastball-Music (Soulfood)
VÖ: 22.09.2017
Geschrieben von Bibi
Ausgabe September 2017

 

 


Nach Ihren Debüt vor einigen Jahren starten die Kieler Inner Axis noch einmal durch und warfen vor einigen Wochen eine neue Veröffentlichung auf den Markt. Unschwer zu erkennen ist die musikalische Richtung der Kieler, "We Live By the Steel" spricht für sich. Und aus das musikalische Vorbild ist der Band ist schnell ausgemacht, denn die Manowar-Anleihen sind nicht zu überhören. Was ja an und für sich nichts Schlechtes ist, wenn es nicht nur nach schon irgendwo mal gehörten klingt.

 


„We Live By The Steel“ nennt die Kieler Band Inner Axis ihr neues Album und macht dadurch bereits sehr deutlich, welche musikalischen und thematischen Pfade man mit den darauf zu findenden zehn Songs erwarten darf. Wer sich dabei an Manowar erinnert fühlt, der irrt nicht, denn ganz offensichtlich und bewusst wurde sich an jener Genregröße orientiert.

 

Bei „Rain Or Shine“ geht als erstes natürlich mein „Wackenherz“ auf, denn hier wird definitiv die Wetterlage des Festivals besungen, und das klingt richtig fett, und darf gut und gerne als Hymne bezeichnet werden. Das es dieser Song 2015 in die Ausscheindung zur Wacken-Hymne schaffte, ist nicht weiter verwunderlich. Doch ich zäume das Pferd von hinten auf, denn der 2015er Song ist der letzte auf dem Album.

 

Mit „The Brave“ treffen Inner Axis genau meinen Nerv, ein balladenhaft anmutender Song ertönt und wird von wunderbar sanften Sound getragen, während hier die Stimme von Sänger Kai richtig zur Geltung kommt, schön rau und fordernd. Bei „Red Dead“ geht es etwas mehr zur Sache, und das Gitarrenspiel ist beachtlich. Dennoch könnte da noch ein wenig mehr Duck ausgeübt werden.

 

"We Live By the Steel" ist eine gute Scheibe, die das Debüt-Album toppt, und doch mag bei mir persönlich der Funke nicht so richtig überspringen. Dies mag vielleicht daran liegen, das das Album einfach zu Genre bezogen ist, und man eben immer so ein wenig im Hinterkopf hat, dass man alles schon einmal irgendwo vor langer Zeit gehört hat, und einfach dieser persönliche Charme fehlt. Ich würde mir wünschen, dass die Kieler bei kommenden Veröffentlichungen Ihren eigenen Stil einbauen.

 

 

 

 

 

Tracklist:
1. Blades Of Death
2. All Is One
3. Night Rider
4. The Brave
5. Red Dead
6. Storm Lords
7. Hound Of Hell
8. The Call Of Steel
9. We Live By The Steel
10. Rain Or Shine

Line Up:
Kai Hagemann - Vocals
Zacharias Drosos - Guitar
Dirk Tiemann - Guitar
Martin Gühlcke - Bass
Thies Jacobsen - Drums


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