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"Es bleiben keine Wünsche offen"


Artist: Thunderpussy
Genre: Heavy Indie Rock
VÖ: 10.08.2018
Label: Stardog Records/Republic Records - Universal Music
Geschrieben von Bibi
Ausgabe September 2018

 

 

 

Der Nordwesten Amerikas hat ja bereits viele bekannte und erfolgreiche All-Female Bands hervorgebracht wie z.B. L7, Hole oder die Schwestern Ann und Nancy Wilson von Heart. Und auch die aus Seattle stammenden Thunderpussy könnten diesen Status erreichen, besonders mit der eindringlichen und sexy Stimme von Sängerin Molly Sides.

 

Bereits 2013 gründete sich die Mädels-Band und schon bald wurde die Musik-Szene auf die hübschen und talentierten Mädels aufmerksam. Doch bis das Debüt-Album erscheinen sollte, vergingen noch ein paar Jahre, und das Sprichwort „Was lange Währt, wird endlich gut“ trifft auf die Damen definitiv zu.

 

Der Eröffnungssong „Speed Queen“ beginnt mit einem fantastischen Sound, der den Hörer direkt zum Kopfschütteln verleitet. Durchzogen ist das Stück von rockigen und sanfteren Parts, und das geht schon mal unglaublich gut ins Ohr. „Badlands” schlägt auch in diese Kerbe, ich persönlich mag ja diese Wechsel von rockig auf sanft, und die Stimme von Molly ist gerade prädestiniert. Wo wir schon einmal bei der Stimme der holden Maid sind, diese ist faszinierend und hat genau den richtigen Touch in jeder Stimmlage.

 

Und auch der Sound ist nicht von schlechten Eltern, es rockt gewaltig im Hause Thunderpussy, und das nicht mit dem herkömmlichen Sound, den man eben von einer Rock-CD erwartet, sondern mit vielen kleinen Feinheiten, die reizvoll in die Songs eingearbeitet sind, und jedes Stück ist überraschend anders.

 

„Torpedo Love” beginnt hingegen unheimlich ruhig und auch in diesem Stück können die Mädels auf der ganzen Linie punkten, was für ein wunderbar emotionaler Song, der sich auf unheimliche Art und Weise durch die Gehörgänge frisst, und sanfte Schauer über die Haut gleiten lässt.

 

Thunderpussy zeigen in eindrucksvoller Art und Weiße, das man als Frau auch richtig fetten Rock machen kann, der von der ersten Minute an zündet. Doch die Damen können nicht nur rocken, sondern sind auch der leisen und sanften Töne mächtig. „Young & Pure“ ist unglaublich einfühlsam und sanft, und mit diesen wunderbaren Stück endet leider auch schon die 12 Song starke Scheibe.

 

Es bleiben keine Wünsche offen, bis auf einen. Diese Truppe würde ich gerne einmal live sehen, und ich hoffe inständig, dass sie demnächst in NRW live erleben zu können. 

 

 

 

 

 


Tracklist:
Speed Queen
Badlands
Fever
Torpedo Love
Velvet Noose
Gentle Frame
Al In
The Cloud
Pick It Up
Utero Tango
Thunderpussy
Young & Pure

 

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