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1. – 3. 08.2019

Ein Projekt des britischen Multiinstrumentalisten James Fogarty


Artist: Ewigkeit
Genre: Black Metal / Rock / Metal
Label: Death to Music
VÖ: 23.02.2019
Geschrieben von Bibi
Ausgabe Juni 2019

 

 

 

Ewigkeit ist ein Projekt des britischen Multiinstrumentalisten James Fogarty und ist ständig im Wandel. Bereits seit Mitte der 90iger Jahre gibt es das Projekt in einem On/OF-Modus und James hat sich in der Zeit nicht nur mit verschiedenen Themen befasst, sondern auch mit den verschiedensten Musikstilen.

 

DISClose ist das mittlerweile 8. Album des Musikers und es kommt gut rüber. Dazu muss ich sagen, dass ich kein Fan von Black-Metal bin, aber dieses Album gefällt mir sehr gut. Zum Teil mag das daran liegen, das hier nicht nur unverständliches Gegröhle erklingt, sondern auch wunderbare melodiöse Parts sich mit dem Schrei-Gesang kreuzen, und das mildert den harten Eindruck ein wenig.

 

Das sieben Songs starke Album ist stilistisch schwer zu beschreiben, und passt in keine vorhandene Schublade, doch das liegt wohl auch im Interesse des Musikers. Die Stücke sind allesamt abwechslungsreich, mal melodiös, mal dahinschleichend düster. Doch ist das Album vielleicht zu abwechslungsreich? An manchen Stellen tut man sich tatsächlich schwer, direkt von dunkel, düster in langsamster Gangart, direkt wieder umzuschalten. Das ist wie im ersten Gang losfahren, um dann soft in den fünften zu schalten. Die musikalischen Unterschiede sind teilweise sehr krass.

 

Dennoch habe ich hier ein gutes Album vor mir liegen, man sollte nur nicht den Fehler machen, das Album als ganzes zu bewerten, sondern man muss hier jeden Song einzeln einatmen und sacken lassen. Denn jeder Song hat seinen Charme, und die klaren und cleanen Momente in den Refrains fügen sich sehr gut in die Songs ein.

 

"DISClose" kann eine Menge guter Songs vorweißen, und ist ein gutes Album, das mir gefällt, doch ein richtiger Knaller, der mich vom Hocker reißt, ist leider nicht dabei. Dennoch habe ich hier kein schlechtes Album liegen, sondern es fehlt einfach der eine Höhepunkt, dieser AHA-Effekt.

 

 

 

 

 

 


Tracklist:
01 - 1947
02 - Disclosure
03 - Oppenheimer's Lament
04 - Guardians of the High Frontier
05 - Resonance
06 - KRLLL
07 - Moon Monolith

 

 

 

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